Genderfae & Genderfaun

Genderfae und Genderfaun sind genderfluide Identitäten, die einen der beiden binären Pole nie erreichen: Genderfae wechselt zwischen Geschlechtern, aber nie ganz männlich, Genderfaun wechselt, aber nie ganz weiblich.

Etymologie

Von fae (Feenwesen) und faun (der römischen Waldgottheit), gewählt als Naturgeist-Namen, die zur fluiden, ungezähmten Qualität des Erlebens passen. Geprägt in Online-nicht-binären Communities (Mitte der 2010er; genderfae wird auch „genderfaer“ geschrieben).

Geschichte

Entstand aus genderfluiden Tumblr-Communities, als Menschen Sprache für Fluidität mit einem festen Ausschluss suchten, die Erkenntnis, dass das Spektrum mancher genderfluider Menschen einen binären Pol schlicht nie einschließt. Verwandt: librafeminine/libramasculine beschreiben ein anderes, statisches Teilerleben.

Häufige Mythen

  • „Genderfae ist einfach demigirl.“ Demigirl ist eine stabile partielle Identifikation mit Weiblichkeit; genderfae ist fluid über viele Geschlechter hinweg, wobei Maskulinität aus dem Spektrum ausgeschlossen ist.

Siehe auch

Quellen & weiterführende Literatur